Pflegeberufsgesetz bewirkt Ausbildungszuschlag

Ab dem Jahr 2020 wird die bisherige Ausbildung von Fachkräften in der Altenpflege nach dem Altenpflegegesetz nach und nach durch die Ausbildung nach dem neuen Pflegeberufegesetz (PflBG) abgelöst. Der Gesetzgeber will so die Pflegeberufe stärken und hat entschieden, für die Finanzierung der neuen Fachkräfteausbildung ein Umlageverfahren einzuführen, von dem neben Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen auch alle ambulanten Pflegedienste und ihre jeweiligen Kunden betroffen sind.

Nach dem Pflegeberufegesetz müssen alle genannten Einrichtungen und Dienste in einen sog. Ausbildungsfonds einzahlen. Dabei entfällt auf alle Pflegeeinrichtungen ein nach den Vorschriften des Pflegeberufegesetzes und der Pflegeberufe-Ausbildungsfinanzierungsverordnung ermittelter Finanzierungsanteil, der wiederum mit einem Bescheid der zuständigen Behörde auf die einzelnen Pflegeeinrichtungen aufgeteilt wurde. Auch wir vom HeidstückenHus haben einen solchen Bescheid über einen Umlagebetrag erhalten. Dieser Umlagebetrag ist nach dem Pflegeberufegesetz in den Pflegevergütungen zu berücksichtigen.

Zukünftig fällt daher neben der bisherigen Umlage auch ein Ausbildungszuschlag nach dem Pflegeberufegesetz an. Gemäß Umlagebescheid beträgt der berechnungsfähige pflegetäglicher Pflegeauszubildender Umlagebetrag von
1,07 Euro.

Unsere mit den Landesverbänden der Pflegekassen geschlossene Vergütungsvereinbarung wird dementsprechend angepasst, so dass wir unseren Kunden ab dem 01. Mai 2020 diesen Ausbildungszuschlag nach dem PflBG in Rechnung stellen werden.